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Tagebuch Oktober 20072007-10-20Heute morgen hat sich Annie einen Blister mit Gelomyrtol forte vom Tisch geklaut, und alle Kapseln fein säuberlich ausgeblistert. Immer wieder erstaunlich, wie sie es schafft, den Inhalt nahezu unbeschädigt zu entfernen - und das, obwohl die Gelantine-Kapseln sehr weich sind und bei einem einzigen Biss kaputt gehen würden. Aber alle Kapseln sind heil geblieben. Die Terassentür fliegt auf, Annie kommt rein und hat Ihren unwiederstehlichen Blick aufgesetzt. Sie schmeißt sich an die Wand, der Schwanz knallt laut auf die Plexiglasscheibe. Jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder ich suche Ihr was zum Spielen, oder Sie stellt irgendwelchen Unfug an. Während ich in der Spielzeugkiste krame, legt Annie den Kopf auf den Esstisch. Dort steht ein Taschentuch-Spender aus Karton. Annie fängt an, an der Ecke der Kartonkiste herumzukauen. Okay, erst aufräumen, dann Spielzeug suchen. Ich stelle die Kiste weg, Annie schnappt sich in der Zwischenzeit eine Tube Bepanthen. Klar, die Tube hat die richtige Konsistenz: man kann eine zeitlang darauf herumkauen, ohne dass die Tube kaputt geht. Tube weg, Strick gesucht, Annie spielt Tauziehen mit mir. Timo erbarmt sich endlich meiner und schubst Annie auf die Terasse hinaus. Die beiden raufen erstmal für eine Weile, und ich habe mindestens 10 Minuten Ruhe. Von wegen "Sanfte Riesen". Habe ich schon erwähnt, das Annie die Ruhigste aus dem ganzen Wurf (9 Welpen) ist? |
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| 20.10.2007 |
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